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Netzwerk Macht- und Diskriminierungskritik

Das Netzwerk Macht- und Diskriminierungskritik stellt sich vor

Neu sind sie nicht, die Fragen nach Machtverhältnissen und Diskriminierung in der Gesellschaft und welche Rolle die Praxis von Beratung, sozialer Arbeit und Therapie dabei spielt.
Ist es doch ein Kerngedanke systemischen Arbeitens, die Autorität von Expert:innenwissen in Frage zu stellen und Klient_innen als die Expert*innen ihrer Sache zu sehen. 

Das Netzwerk Macht- und Diskriminierungskritik soll interessierten Systemiker*innen einen Ort bieten, an dem sie sich in den kritischen Austausch zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen, der eigenen Eingebundenheit darin und zu den entsprechenden Auswirkungen auf die eigene Beratungshaltung und -praxis begeben können. Dabei geht es uns um eine Veränderungsperspektive für die systemische Haltung, Praxis und Theorie sowie ihre Arbeits-, Ausbildungs- und Vernetzungsstrukturen.

Wir wollen ...

  • einen Ort für systemische Fachkräfte schaffen, die eigene Diskriminierungs- und Marginalisierungserfahrungen machen z.B. als queere und/oder rassifizierte Personen.
    Wir bemühen uns, mit einer sensiblen Haltung einen diskriminierungsarmen Raum ohne sexistische, rassistische, homo- oder transfeindliche, ableistische und andere Diskriminierungsformen zu gestalten.
  • Zuschreibungen und Andersmachung (Othering) in systemischen Ausbildungen sichtbar machen und marginalisierte Lebensrealitäten und Identitäten sichtbarer und präsenter machen.
  • einen Raum für Austausch und Vernetzung bieten mit dem Ziel, sich miteinander zu verbinden, zu verbünden, Empowermenträume zu schaffen und aus der Vereinzelung in der systemischen Welt herauszutreten.
  • Macht- und Diskriminierungsverhältnisse als Querschnittsthema betrachten, das für alle relevant ist.
  • systemische Ansätze mit macht- und diskriminierungskritischen Perspektiven verknüpfen.

Dazu laden wir alle interessierten Personen und Fachgruppen herzlich ein, die mit uns diese Visionen und sensible Haltung teilen wollen!

Vernetzen, Mitmachen, Gestalten

Aktuell treffen wir uns monatlich für den Aufbau des Netzwerkes.

Zusätzlich planen wir einzelne inhaltliche Austauschtreffen oder Workshops rund um machtkritische, systemische Haltung und Praxis.

Das Netzwerk soll eine Plattform für eure Bedarfe und Interessen sein.
Meldet euch gerne, wenn ihr selber eine Veranstaltung organisieren möchtet, eine kollegiale Intervisionsgruppe im safer space aufbauen wollt oder euch vorstellen könnt, als Kolleg*in für andere Menschen ansprechbar zu sein.

Bei Fragen und Interesse an einer Teilnahme im Netzwerk (die übrigens nicht an eine DGSF-Mitgliedschaft gebunden ist) wendet euch gern an unser Sprecher*innen-Team:
Freyja Pe* von Rüden
Kat Feyrer
Martina Masurek

Kontakt und Bestellung des Newsletters:

Mehr Informationen zu unserem Gründungsprozess und unserem Selbstverständnis findest du in unserem Gründungstext.