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Systemisch auf Rezept?

Veröffentlicht: 28.11.2017, aktualisiert: 29.11.2017
Am vergangenen Samstag, 25. November, sind rund 150 Mitglieder von DGSF und SG sowie interessierte Gäste der Einladung der beiden Verbände gefolgt zur Veranstaltung "Systemisch auf Rezept?". In der Berliner "Werkstatt der Kulturen" gab es dann zunächst eine Einführung durch die Verbandsvorsitzenden und Impulsvorträge zu den möglichen Folgen und Auswirkungen einer sozialrechtlichen Anerkennung der Systemischen Therapie.
Systemisch auf Rezept?

Carla Ortmann und Christina Hunger-Schoppe schilderten ihren systemischen Berufsweg

Ulrike Borst, SG-Vorsitzende, thematisierte "Kröten", die im Gesundheitswesen zu schlucken sind. Björn Enno Hermans, DGSF-Vorsitzender, berichtete aus der Binnenperspektive der Verbände. Anschließend schilderte Jürgen Doebert die Einführung der Psychoanalyse als Kassenleistung und gab so einen Einblick in die Entwicklung der krankenkassenfinanzierten Psychotherapie in Deutschland. Nach Beiträgen von Hans Schindler und Erhard Wedekind unter der Überschrift "Systemische Werte im Kassensystem" gab es im anschließenden "Fishbowl" eine lebhafte Diskussion mit zahlreichen Beiträgen aus dem Publikum. Am Nachmittag kamen dann Carla Ortmann und Christina Hunger-Schoppe zu Wort und es ging in vier Workshops weiter.

Veranstaltungsbericht

Programm der Veranstaltung

Die Vorsitzenden Borst und Hermans bei der Einführung

Die Vorsitzenden Ulrike Borst und Björn Enno Hermans bei der Eröffnung


DGSF-SG-Veranstaltung, Berlin

Angeregte Diskussionen in der "Werkstatt der Kulturen" in Berlin am 25. November

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