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Veranstaltungsberichte

Berichte und Impressionen vergangener Veranstaltungen der Regionalgruppe

Veranstaltungen in 2019

Workshop: "Impro und Beratung" am 9. November

Eva Barnewitz (www.impact-therapy.de) war am 9. November 2019 bei der Regionalgruppe Internationaler Bodensee zu Gast. Im Gepäck hatte sie ihren Workshop: "Impro und Beratung".
Alle Teilnehmenden hatten viel Spaß beim Ausprobieren und konnten eine Menge lernen über den Mut zur kreativen Entfaltung, den Flow, der entsteht, wenn wir lustvoll fehlerfreundlich voran gehen und uns gegenseitig inspirieren anstatt nur vorsichtig abwartend hinauszuzögern.

Gruppenfoto vom Fachtag am 9. November 2019 Teilnehmerin / Treffen vom 9. November 2019 Gruppenbild vom Treffen am 9. November 2019



Infos aus dem Treffen vom 9. Februar 2019

Ja, wir machen weiter !!! Mit mehr Fokus auf der Gruppe, d. h. mehr Mit-Verantwortung für alle, die sich engagieren wollen, mitdenken, mitgestalten und aktiv einbringen. Das Sommerpalaver – wie bisher schon praktiziert – dient als Fundament für die Planungen der Termine im Herbst und im darauffolgenden Frühjahr und alle sind gefragt, ihre Ideen persönlich oder wie bereits zu diesem Termin per Mail in die Runde zu geben. Die Rückkoppelung zur DGSF möchten wir intensivieren. 

Georgios hat sein Sprecheramt aufgrund der weiten Entfernung abgegeben und nun sind Christina Mack und Marlies Ansprechpartnerinnen für die Regionalgruppe “Internationaler Bodensee”.

Danke an Georgios für Dein Engagement – trotz der riesigen Fahrtstrecke – während des Sprecheramtes und für die Moderation dieses Tages! Danke an die Unterstützung im Hintergrund von Cornelia, Meike und Frieder und ganz besonders herzlichen Dank an Matthias für die köstliche Verpflegung an diesem schönen Ort in Oberschwaben.

Vielleicht sehen wir uns zum Verbandstag am 5. April in Karlsruhe ...

Soweit in Kürze – herzliche Grüße

Marlies und Christina

Gruppenbild der Regionalgruppe Bodensee im Februar 2019

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Veranstaltungen in 2018
Rückblick auf den Fachtag mit Dr. Eia Asen am 20. Oktober 2018 in der Wenger Mühle

50 Teilnehmende aus unterschiedlichen professionellen Kontexten waren zum Fachtag erschienen. Darunter auch einige Mitarbeitende aus DGSF-empfohlenen-systemisch-familienorientiert arbeitenden Einrichtungen, wie den Familienschulen von Family Help e.V., von Jugendhilfeträgern aus Leutkirch und Creglingen. Sogar ein Kollege von Lern-Planet aus Wiesbaden war der Einladung gefolgt. Sie alle ließen sich von Dr. Eia Asen in die Praxis der mentalisierungs-inspirierten therapeutischen Arbeit einführen und entführen.

Humorvoll und angefüllt mit unzähligen Beispielen aus der Praxis durch Berichte oder Videos vermittelte der Vortrag ebenso Einblicke in die Bestandteile von effektivem Mentalisieren und richtete auch den Blick auf unterschiedliche Dimensionen (wie beispielsweise die Differenzierung: andere von außen, sich selbst von innen, andere von innen und sich selbst von außen zu betrachten).

Der zirkuläre Prozess zwischen Bindung und Mentalisieren und der Zusammenhang von emotionaler Erregung und der Mentalisierungsfähigkeit wurde an den von Eia Asen entwickelten kreativen Optionen besonders deutlich. Diese wurden in der Arbeit mit hochstrittigen Eltern und durch Unterstützung von Elternteilen, die nach langjährigem Kontaktabbruch Versuche der Wiederaufnahme von Beziehung zu den Kindern unternahmen, entwickelt.

Diese sehr ernsthafte komplexe Aufgabe im Zwangskontext von gerichtlichen Verfahren mit der wohlwollenden Neugier in der Haltung eines „Inspector Columbo“ mit seinem unerschöpflichen Fragenrepertoire, den vielfältigen Hypothesen und dem „professionellen Nichtwissen“ durchzuführen, hat möglicherweise nicht nur Kolleg*innen, die Eia Asen zum ersten Mal hörten, sondern auch alle, die ihn aus der Multifamilienarbeit kennen, sehr beeindruckt. Besten Dank für diesen anregenden Tag.

Am Abend gab es 40 Jahre Fort- und Weiterbildung von Gisal und Werner Wnuk-Gette in der Mühle zu feiern. Mit Musik und sehr leckerem Essen!

Marlies Hinderhofer

Fachtag mit Eia Asen im Oktober 2018  Fachtag mit Eia Asen im Oktober 2018

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Fachtag "Marte Meo - aus eigener Kraft" am 14. April 2018 in Schaffhausen

In attraktiver Atmosphäre (danke Johanna für den schönen Raum im Familienzentrum mitten in Schaffhausen und die Organisation vor Ort!) schafften die beiden Referenten Agnes Buhl-Merk und Martin Brugger für die 25 Teilnehmenden eine positive Entwicklungsstimmung ("coffee, cookies & the dog" ), untermalten mit Videosequenzen (dem “Wasserhahnhelden”...) und vielen Praxisbeispielen die Ideen von Maria Aarts. "Leitungssituationen" wechselten sich ab mit “Folgesituationen” – Anschlussmomente an die eigene berufliche Tätigkeit gab es unzählige. Beim Review einer Arbeitssequenz einer Teilnehmerin als Live-Supervision ganz direkt und konkret!!! Die erfahrenen wissbegierigen Teilnehmenden konnten Altbekanntes mit neuen Begrifflichkeiten und anderen Perspektiven abgleichen und erweitern und die Eine oder der Andere haben zudem Geschmack gefunden, sich über diesen Zugang in “Marte Meo – aus eigener Kraft” intensiver weiterzubilden. Am Ende eines Tages voller gelingender Momente, Entwicklungsmomente, sogar der Entdeckung ...”jeder Menge Goldminen in uns selber” gab es natürlich noch “haphap”, also Feiern der Weiterentwicklung – in unserer Fahrgemeinschaft war das ein Eis am Rheinfall!

Impressionen vom Fachtag in Schaffhausen im April 2018 Impressionen vom Fachtag in Schaffhausen im April 2018 Fachtag in Schaffhausen im April 2018

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Fachtag der Regionalgruppe mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen im Juli 2017

Am Samstag, 15. Juli 2017, veranstaltete die Regionalgruppe einen Fachtag „Anleitung zum Andersdenken – der neue Konstruktivismus?“ mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Kommunikationswissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher. Veranstaltungsort war das Wenger Mühle Centrum in Bad Waldsee.

Bernhard Pörksen sorgte mit seinen drei Impulsvorträgen für "gut gelüftete Denkverhältnisse”. In der Einführung zeigte er Gemeinsamkeiten von Konstruktivismus und Realismus auf und die Notwendigkeit einer situativen Passung. Weg vom Prinzipiellen und von gegenseitiger Skandalisierung hin
zum Modus der Vereinbarkeit: Es kommt eben darauf an! Stimmigkeit statt Wahrheit im Sinne eines doppelten Passungsverhältnisses: passt zu mir und passt zur Situation.

Im Hauptteil beschäftigte er uns mit der Wirklichkeitskonstruktion durch Storytelling – eine Kunst, die er selbst an diesem Tag meisterhaft unter Beweis stellte. Anstöße, Anregungen aus einer guten Geschichte, die Raum lassen für die eigene Phantasie und Schlussfolgerungen und demzufolge Einladungen sind für die autonome Entscheidung des Zuhörers. Mit der Kunst des Zuhörens mit den nach seinen Ausführungen zwei Ohren (das Ich-Ohr und das Du-Ohr) – von denen in künftigen Publikationen sicher noch zu lesen sein wird – endete ein kurzweiliger Tag mit anregenden Impulsen und buntem Austausch!

Prof. Dr. Bernhard Pörksen - Fachtag im Juli 2017  Fotowand  Gruppenbild im Juli 2017

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Fachtag der Regionalgruppe Internationaler Bodensee am 8. April 2017

Am 8. April 2017 trafen sich knapp 50 Systemikerinnen und Systemiker auf der Insel Reichenau zum Fachtag der Regionalgruppe Internationaler Bodensee zum Thema „Humor im Ernst: Scham-Los & Würde-voll“ mit dem Referenten Dr. Phil. Peter Hain aus Zürich.

Bei sonnigem Aprilwetter und in einem wunderbaren Ambiente mit Seeblick gab Peter Hain umfassende Einblicke in das Thema „Humor in der Therapie“.

Humor, so Hain, habe sowohl physiologisches wie auch psychologisches Potential. So stärke Humor nicht nur die Immunabwehr, reduziere messbar Schmerz und baue Stress ab, sondern fördere auch Resilienzen gegen selbigen, verbessere die Blutwerte und wirke sich nachhaltig positiv auf Erkrankungen der Atemwege aus. Darüber hinaus wirke Humor positiv auf emotionales Erleben, rege kognitiv kreative Prozesse an und ermögliche so neue Optionen und Sichtweisen. Insbesondere beeinflusse Humor positiv die zwischenmenschliche Kommunikation und erweise sich damit beziehungsgestaltend. Kurz: LACHEN IST GESUND!

Gerahmt durch kleine Geschichten, kurze Übungssequenzen, eine eindrückliche Demonstration im Rollenspiel und zahlreichen Beispielen aus seiner Praxis präsentierte Peter Hain auf kurzweilige Art und setzte Impulse – ich hätte ihm noch stundenlang lauschen können. Meinen Ort, an dem ich meinen „Humorfaden“ verankert habe, suche ich regelmäßig auf und neuerdings begegnen mir andauernd „Hauptpersonen aus Lösungsgeschichten“ …

Impressionen vom Fachtag im April 2017 Impression vom Fachtag im April 2017 Impression vom Fachtag im April 2017

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Impressionen vom Fachtag/Workshop in Überlingen

Für den Fachtag Ende März 2015 konnten wir Robert Wagner gewinnen, der einen spannenden und lebendigen Workshop zum Thema Traumapädagogik mit knapp 50 interessierten TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern in Überlingen hielt. Endlos sprudelnde kreative Ideen erweckten zum Ende des anregenden Tages rundum eine Erhöhung der Handlungskompetenz und Selbstermächtigung im Umgang mit all den Fragen zu Traumatisierung.

Inhalte des Workshops waren:

  • In einer Einführung wurde das Grundverständnis einer Traumatisierung pädagogisch und psychotraumatologisch geschildert. Dabei wurden anschaulich vor allem die inneren Prozesse auf der Ebene von Hirn und Körper verdeutlicht 
  • Auf der Basis dieses Verstehens wurden die zentralen Dimensionen traumapädagogischer Arbeit anhand des AWARE-Schemas erschlossen (Selbstverstehen, Wahrnehmung, Emotionsregulation, etc).
  • Im dritten Teil schilderten die Teilnehmenden die spezifischen Fragen und Bedarfe aus ihren Arbeitsfeldern und passend dazu wurden Methoden der traumapädagogischen Arbeit vorgestellt und ausprobiert.
  • Referent war Robert Wagner

Impression vom Fachtag 2015 der Regionalgruppe Bodensee in Überlingen Gruppenbild vom Fachtag 2015 in Überlingen