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Familien-, Jugend- und Sozialpolitisches

Informationen über familien-, jugend- und sozialpolitische Aktivitäten der DGSF!

 

Systemischer Kinderschutz – Empfehlungen der DGSF

In einer umfangreichen Broschüre "Systemischer Kinderschutz" legt die DGSF zu ihrer am 19. September beginnenden Jahrestagung in Hamburg Empfehlungen zum systemischen Kinderschutz vor.

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Nach der sozialrechtlichen Anerkennung der Systemischen Psychotherapie: Faktencheck für Systemische Therapeut*innen und Berater*innen ohne Approbation aus dem Feld der Jugendhilfe und Sozialen Arbeit wird überarbeitet


Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung vom 22. November 2018 den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der Systemischen Therapie für Erwachsene festgestellt. Diese Entscheidung bedeutet, dass künftig eine Abrechnung über die gesetzlichen Krankenkassen für Systemische Psychotherapie bei Erwachsenen möglich sein wird, zuvor muss allerdings noch die Psychotherapie-Richtlinie vom G-BA geändert werden, was voraussichtlich noch einige Monate dauern wird.
Die sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Psychotherapie wird aller Voraussicht nach eine positive Strahlkraft auf die Jugendhilfe haben. Die DGSF und die SG haben aber auch die Fragen und Befürchtungen ihrer Mitglieder, die in nichtheilkundlichen Bereichen arbeiten, im Blick. So wird der „Faktencheck Jugendhilfe“ derzeit überarbeitet und voraussichtlich im April d.J. auf den Homepages beider Verbände veröffentlicht. Im Rahmen der DGSF-Jahrestagung in Hamburg werden in einem Forum/ Workshop „Wenn der Wind des Wandels weht…..-Chancen und Herausforderungen der sozialrechtliche Anerkennung der Systemischen Therapie für Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen“ mulitperspektivisch verschiedene Zukunftsszenarien aufgezeigt. Als Referent*innen freuen Johannes Herwig-Lempp und ich mich auf Marie-Luise Conen, Birgit Kaminski und Mathias Berg. Nähere Informationen finden sie im Frühjahr unter http://www.dgsf-tagung-2019.de/.

Faktencheck für Systemische Therapeut*innen und Berater*innen ohne Approbation aus dem Feld der Jugendhilfe und Sozialen Arbeit (aktualisierte Fassung, März 2019)

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Hilfeplanung systemisch gestalten

Von August 2020 bis September 2021 findet ein erster gemeinsamer Zertifikatskurs "Hilfeplanung systemisch gestalten: sozialpädagogisch – prozesshaft – partizipativ" der beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe in Kooperation mit der DGSF statt.

"Hilfeplanung systemisch gestalten:  sozialpädagogisch – prozesshaft –  partizipativ": 1. Gemeinsamer Zertifikatskurs der Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe in Kooperation mit der DGSF

Die Hilfeplanung ist das Steuerungsinstrument aller Erziehungshilfeleistungen und eine der zentralen Aufgaben der Jugendämter in Deutschland. Wie passgenau die Hilfen an den Bedarfen der Eltern, Kinder und Jugendlichen ansetzen und welchen Nutzen sie für die Eltern und Kinder entfalten, hängt wesentlich von der Qualität der Hilfeplanung ab.

Von August 2020 bis September 2021 findet ein erster gemeinsamer Zertifikatskurs "Hilfeplanung systemisch gestalten:  sozialpädagogisch – prozesshaft –  partizipativ" der beiden Landesjugendämter Rheinland und Westfalen-Lippe in Kooperation mit der DGSF statt. Ziel der 6-moduligen Weiterbildung, die mit einem Zertifikat der Landesjugendämter abgeschlossen wird, ist, die Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen im Jugendamt für die komplexe Arbeit der Hilfeplanung mit den Familien systemisch-fachlich zu qualifizieren.

Die systemische Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen ist ein Meilenstein in der qualitativen Weiterentwicklung der Hilfeplanung in den Jugendämtern. Sie startet am 18. August 2020 mit einem 3-tägigen Einführungsmodul. Weitere Informationen im Online-Katalog der Fortbildungen des Landesjugendamtes Rheinland (Themenfeld „Soziale Dienste“), direkt zum Fortbildungsflyer.

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Offener DGSF-Gesprächszirkel zum Thema Familie, Partizipation und Demokratie


In Zeiten rechtspopulistischer Strebungen innerhalb der Gesellschaft entstehen Fragen wie:

•    Welche Rolle spielen innerfamiliäre Kommunikationsstrukturen für die Ausbildung demokratischer Werte?
•    Welche Rahmenbedingungen fördern oder behindern die Bildung demokratischer Werte?
•    Welche Rolle nehmen Institutionen wie Kita und Schule ein?

Daniela Fritsch, Vorständin des DGSF-Mitgliedsinstitut inpeos e.V. aus Chemnitz, plant einen verbandsinternen Dialogprozess zu initiieren. Ziel ist, einen begonnenen Arbeitsprozess des Bundesforums Familie durch systemische Perspektiven, die innerhalb der DGSF erarbeitet werden, auch auf der Bundesebene fachlich zu fördern.

Inhalt des ersten Gesprächskreises wird ein Erfahrungsaustausch über den Umgang mit demokratieskeptischen Menschen und ihren Ansichten in der Beratungsarbeit und der Jugendhilfe sein. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen wird überlegt, in welchem Rahmen die Arbeit an dem Thema innerverbandlich fortgesetzt werden kann.

Alle DGSF-Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen, sich an dem Gesprächszirkel aktiv zu beteiligen. Bitte melden Sie sich bei Daniela Fritsch unter .


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Unser familien- und gesellschaftspolitisches Schwerpunktthema „Arbeit mit Flüchtlingsfamilien, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und ihren UnterstützerInnen“